„Shaun das Schaf: Spuk im Kürbisfeld“

(Großbritannien/ 80 Minuten/ Start in Deutschland: 01. 10. 2026)

Köstlich. –Shaun das Schaf genießt seit mehr als dreißig Jahren Star-Ruhm. Nahezu zweihundert Folgen einer eigenen Fernsehserie und 2015 sowie 2019 erfolgreiche Leinwand-Auftritte haben die Karriere gesichert. Der dritte Kino-Auftritt des tierischen Helden festigt die Popularität garantiert.

   Die Lachmuskeln des Publikums werden kräftig attackiert. Obwohl es um Halloween geht, ist Gelächter statt Grusel angesagt. Mehr sei zur Story nicht verraten.

   Es ist wieder ein einziges Vergnügen, den Knet-Figuren zuzusehen. Zahlreiche pointierte Anspielungen auf berühmte Gruselfilme von „Frankenstein“ bis zu „King Kong“, „Scream“ und „Halloween“ amüsieren. Wer die nicht erkennt (Kinder etwa, weil zu jung) hat großen Spaß an herrlich-schrägem Slapstick. Dazu punktet der Sound. Wirkten Pop-Song-Zitate im Vorgängerfilm „Shaun das Schaf 2: UFO-Alarm“ gelegentlich doch ein wenig aufdringlich, fügen sie sich dieses Mal völlig organisch ein. Herrlich: eine Persiflage auf den Streicher-Sound aus der Schockszene des legendären Duschen-Mordes in Alfred Hitchcocks Thriller „Psycho“. Bei den Schafen unter einer Brause provoziert der klirrende Klang keine Gänsehaut, sondern Gelächter.

   Ein großer Spaß für die ganze Familie, tricktechnisch perfekt, visuell und akustisch pointiert. Und die Botschaft, die ganz leise am Rande vermittelt wird, ist auch nicht zu verachten: Einigkeit macht stark.

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