„Glennkill: Ein Schafskrimi“

(Großbritannien, USA/ 109 Minuten/ Start in Deutschland: 14. 05. 2026)

Ein großer Spaß. – Die Kalauer à la „ein tierisches Vergnügen“ bieten sich an. Geschenkt. Der Film ist besser. Die Story vom toten Schäfer liegt, was den Krimiplot angeht, auf bewährtem „Whodonit“-Niveau. Rätselraten ist angesagt. Selbst, wer die literarische Vorlage kennt, kann knobeln. Denn die Filmemacher haben sich gegenüber der literarischen Vorlage einige Neuigkeiten einfallen lassen. Geübte Krimifans dürften die Kopfnuss rasch knacken. Was völlig egal ist. Denn das Vergnügen erwächst aus dem flott (und technisch brillant) inszenierten Zusammenspiel von tierischen und menschlichen Akteuren.

   Erfreulicherweise ist auch Hintergründiges auszumachen. Denn aus Sicht der Schafherde ist so manche Haltung der Menschen mindestens seltsam. Das bringt einen als Zuschauer durchaus dazu, über dies und das und auch jenes nachzudenken. Entscheidender: Situationskomik und Wortwitz sind wohlproportioniert. Und: Da Brutalitäten ausbleiben, ist dies tatsächlich ein Spielfilm für ein Publikum aller Altersklassen. Sehr unterhaltsames Familienkino.

3 Kommentare zu „„Glennkill: Ein Schafskrimi““

  1. Wunderbare 109 Minuten! 2 Szenen, die an „Autojagd im Krimi“ erinnern: das Schaf verliert die Sicht durch ein Fetzen Stoff über den Augen, dadurch die Nerven und veranstaltet einen Rundumschlag im Haus – herrlich!Und die „Brüder“, die das Auto des Mörders zu Schrott stoßen. Die Schafe sind so lieb miteinander – man
    möchte Schaf sein!
    Danke für Deine Einschätzung!

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  2. Wunderbare 109 Minuten! 2 Szenen, die an „Autojagd im Krimi“ erinnern: das Schaf verliert die Sicht durch ein Fetzen Stoff über den Augen, dadurch die Nerven und veranstaltet einen Rundumschlag im Haus – herrlich!Und die „Brüder“, die das Auto des Mörders zu Schrott stoßen. Die Schafe sind so lieb miteinander – man
    möchte Schaf sein!
    Danke für Deine Einschätzung!

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