„Glennkill: Ein Schafskrimi“

(Großbritannien, USA/ 109 Minuten/ Start in Deutschland: 14. 05. 2026)

Ein großer Spaß. – Die Kalauer à la „ein tierisches Vergnügen“ bieten sich an. Geschenkt. Der Film ist besser. Die Story vom toten Schäfer liegt, was den Krimiplot angeht, auf bewährtem „Whodonit“-Niveau. Rätselraten ist angesagt. Selbst, wer die literarische Vorlage kennt, kann knobeln. Denn die Filmemacher haben sich gegenüber der literarischen Vorlage einige Neuigkeiten einfallen lassen. Geübte Krimifans dürften die Kopfnuss rasch knacken. Was völlig egal ist. Denn das Vergnügen erwächst aus dem flott (und technisch brillant) inszenierten Zusammenspiel von tierischen und menschlichen Akteuren.

   Erfreulicherweise ist auch Hintergründiges auszumachen. Denn aus Sicht der Schafherde ist so manche Haltung der Menschen mindestens seltsam. Das bringt einen als Zuschauer durchaus dazu, über dies und das und auch jenes nachzudenken. Entscheidender: Situationskomik und Wortwitz sind wohlproportioniert. Und: Da Brutalitäten ausbleiben, ist dies tatsächlich ein Spielfilm für ein Publikum aller Altersklassen. Sehr unterhaltsames Familienkino.

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