(USA/ 110 Minuten/ Start in Deutschland: 24. 07. 2025)
Die Vorlage stammt von Stephen King. Da überrascht es, dass kein Horrorschocker geboten wird. – Anfangs, wenn da die Lebensgeschichte des von einem Hirntumor gequälten Buchhalters Chuck anhebt, steht noch die Vermutung im Raum, reichlich Schauerliches serviert zu bekommen. Irrtum! Die Story mausert sich zu intensivem Wohlfühl-Kino. Dabei wird durchaus über Erschreckendes sinniert, etwa Naturkatastrophen, technische Desaster und vor allem enorme menschliche Probleme. Doch dies geschieht auf eine höchst sanftmütige Art.
Erzählt wird von und über Chuck in drei Episoden, die höchst raffiniert ineinander verschachtelt sind. Im Zentrum geht es um eine wunderbare Botschaft: Genieße jeden Augenblick und sorg‘ dafür, dass ihn auch die Menschen neben Dir und um Dich herum genießen. Es gibt also viel Gefühle statt Grusel. Wieder mal wird klar: Kinotränen sind die schönsten Tränen. Also Taschentuch extra nicht vergessen!