„Monsieur Robert kennt kein Pardon“

(Frankreich/ 81 Minuten/ Start in Deutschland: 05. 03. 2026)

Krach-Klamotte. – Schauspielstar Christian Clavier in einer neuen Variante seiner Paraderolle aus den „Monsieur Claude“-Komödien. Dieses Mal spielt er einen pensionierten Lehrer. Dieser Robert Poutifard hat es nie verwunden, dass er einst von einer bösartigen Horde Schülerinnen und Schüler nicht nur gepiesackt, sondern um sein Lebensglück gebracht wurde. Seit Jahren gären in ihm Rachegedanken. Die will er nun, unterstützt von seiner alles andere als feinsinnigen Mama, bei der er immer noch lebt, in die Tat umsetzen. Man ahnt von Anfang an, dass das nicht gut gehen kann.

   Klingt albern, ist albern. Aber es funktioniert. Wer sich krumm und schief lachen möchte, hat dazu reichlich Gelegenheit. Erfreulich: Hinter allen groben Witzen und Witzchen wird ab und an auch ein kleines bisschen Ernsthaftigkeit sichtbar. Denn Christian Clavier macht durchaus die Schmerzen einer verletzten Seele deutlich. Doch in erster Linie wird auf die Tube gedrückt und eine deftige Farce angeboten. Wer sowas mag, dürfte sich gut unterhalten fühlen.

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