Better Man – Die Robbie Williams Story

„Better Man – Die Robbie Williams Story“

(Australien, USA 2024, 134 Minuten/ Start in Deutschland: 02. 01. 2025)

Schon wieder ein mehr oder weniger an Fakten orientiertes Bio-Pic? Ja und nein. Ja: Es geht um das Leben und die Karriere eines Stars: Robbie Williams, eine   d e r   Pop-Größen unserer Zeit. Nein: Es wird keine 08/15-Aufstiegsstory geboten. Offeriert wird vielmehr eine verblüffend vielschichtige Persönlichkeitsstudie. Natürlich: Das Publikum darf sich an den Hits des Briten ergötzen. Doch es darf nicht nur konsumieren, sondern auch die kleinen grauen Zellen einsetzen. Ein origineller Einfall macht’s möglich: Der Star wird von einem Affen gespielt. Das ist allein tricktechnisch verblüffend. Und es passt: Robbie Williams hat mal von sich selbst gesagt, dass er sich oft als jemand fühle, der sich für andere zum Affen mache. Man staunt, welche Ausdrucksvielfalt die digitalen Möglichkeiten dem künstlich generierten Affen gestatten.

   Die Story dreht sich um Aufstieg und Fall und Wiederauferstehung. Licht und Schatten. Nun ja. Es kümmerte einen kaum, wäre da nicht so mancher Seitenhieb auf die Gnadenlosigkeit des sogenannten Show-Geschäfts auszumachen. Weil nicht vordergründig oder platt agitierend, überzeugt das. Und, klar, die Musik ist mitreißend.

   Wie so oft gilt: Wer kann, sollte sich den Film in der Originalfassung ansehen bzw. anhören. Denn da gibt’s sehr viel mehr Robbie Williams als in der synchronisierten Version.

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